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STEFAN MOLL: 01.08.2001
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Der Leiter der Online-Abteilung des WDR gibt sich locker: Bei seinen Hobbies steht "surfen" an erster Stelle für Stefan Moll. Allerdings "niemals ohne Internet", wie er gleich hinzufügt.

Stefan Moll leitet die Online-Redaktion des WDR. (Foto: WDR)

Von seinem jetzigen Büro aus kann er zwar nicht den imposanten Dom sehen, auf den man durch viele Fenster der WDR-Zentrale in Köln einen fantastischen Blick werfen kann. Aber dafür hat er hier alles, was er braucht, um sein rund 30 Köpfe zählendes Online-Team zu führen.

Wichtiges Werkzeug natürlich: Der Bildschirm seines Monitors. Denn dieser, mit einer Vielzahl von Logos diverser Online-Anbieter gespickt, verrät Moll jederzeit, was denn "die anderen" so im täglichen Angebot haben.

Begonnen hat die Journalisten-Karriere des 41-Jährigen - wie so oft zu hören - bei der Schülerzeitung. Nach dem Abitur machte er ein Volontariat bei der Westdeutschen Zeitung in Düsseldorf, bevor es zum Studium nach Bonn ging. Während seiner Zeit als Student - und auch danach - war er Freier Mitarbeiter bei mehreren Zeitungen und dem WDR. Anschließend folgten vier Jahre als Fernsehredakteur im Düsseldorfer Landesstudio des WDR, bis ihn sein Weg zur "Aktuellen Stunde" führte, deren Webseiten er auch gestaltete und betreute. Bis Oktober vergangenen Jahres. Bis der WDR einen Relaunch seines Internet- Auftritts startete, an dessen Planung und Umsetzung Moll maßgeblich beteiligt war und daraufhin zum Leiter der neuen Online- Abteilung berufen wurde.

Die Schnelligkeit des Internets und die oft gepriesene Möglichkeit, Nachrichten "brandheiß" zu servieren - das ist nichts für Moll. Zumindest nicht an erster Stelle. Wichtig sind ihm auch im neuen Medium zwei klassische Standbeine des Journalisten: saubere Recherche und gute Verpackung. Auch wenn das bedeutet, ab und an in Sachen Schnelligkeit hinter anderen Anbietern zu stehen. Nicht unter den Ersten zu sein nimmt Moll jedoch ohne Weiteres in Kauf.

Was die Zukunft angeht, so ist für ihn klar, dass das Netz noch weitreichenderen Einfluss bekommen wird. Einziges Handicap momentan: die Technik. Aber die, davon ist er überzeugt, ist schließlich "ein lösbares Problem".

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