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Audios / schlanke Einbindung
20. Juni 2004 von roman

Im Beitrag externer LinkFlaute an Land, Aufwind auf See habe ich versucht, die Aussagen des von mir befragten Experten Jörg Weber nicht nur zu zitieren, sondern sie auch zum Abhören bereitzustellen. Mein Vorschlag sieht so aus: Direkt hinter dem wörtlichen Zitat wird ein 10 x 10 Pixel kleiner Schaltknopf platziert, mit dem der O-Ton abgefahren werden kann.

Der Schaltknopf wurde mit Flash erstellt und ist 1,85 Kilobyte klein. Wenn User mit der Maus darüber fahren, wird aus dem kleinen Lautsprechersymbol ein Pfeil. Ein Mausklick genügt, um den eigentlichen O-Ton nach kurzer Wartezeit abzuspielen. Dieser liegt in einer separaten Datei, die nur dann geladen wird, wenn der User das wünscht - und nicht schon beim Aufruf der Seite. Das vermeidet unnötigen Traffic.

Bringt das ganze einen Mehrwert für den User? Vielleicht: Einerseits kann er sich anhören, wie der Interviewpartner geantwortet hat. Andererseits sind einige der O-Töne länger als das Zitat und bieten zusätzliche Informationen.

Zur Produktion: Die O-Töne habe ich im Rahmen eines Interviews mit einem digitalen Camcorder aufgezeichnet. Das Material war in erster Linie für einen Fernsehbeitrag gedacht. Beim digitalen Schnitt dieses Beitrags mit der Software Avid Xpress Pro habe ich die O-Töne als WAVE-Dateien (44 KHz, 16 Bit) gespeichert und anschließend mit dem Audio-Schnittprogramm Adobe Audition nachbearbeitet. Da die Aufnahme des O-Tons nicht optimal gepegelt war (sie war leicht untersteuert), habe ich ihn auf etwa -3 bis 0 Dezibel "angehoben". Dabei steigt natürlich auch das Grundrauschen, was die Qualität nicht verbessert. Vor dem erneuten Export der O-Töne als 44 KHz Mono-WAVE-Datei habe ich jeweils am Anfang einen kurzen Fade-In und am Ende einen Fade-Out gesetzt. Die Dateien waren jetzt zwischen 1,6 und 3,3 Megabyte groß.

Anschließend habe ich sie der Reihe nach mit Macromedia Flash importiert und einzeln im SWF-Format wieder gespeichert (den Ton dabei auf "Stream" gesetzt; als Export-Settings "MP3, 48 kbps, mono" gewählt). Die Qualität war dabei akzeptabel, die Verluste durch die Kompression sind kaum hörbar. Die Größe der einzelnen SWF-Dateien (die letztendlich auf dem Webserver landen) liegt mit minimal 97 Kilobyte und maximal 192 Kilobyte durchaus im Rahmen.

Ich halte diese Form der Einbindung von O-Tönen für relativ elegant, sie drängt sich keineswegs auf. Die wenigen User, die kein Flash-Plugin installiert haben, bekommen trotzdem alles zu sehen, der Beitrag bleibt für sie absolut verständlich. Für das Abspielen der O-Töne muss kein externer Player hochgestartet werden. Lösungen wie Real, Quicktime oder Windows Mediaplayer haben - denke ich - das Nachsehen. Weil der Schaltknopf nur 10 x 10 Pixel klein ist, lässt er sich direkt im Text unterbringen, und zwar an der Stelle, wo er Sinn macht - direkt hinter dem wörtlichen Zitat. Es bedarf also keiner zusätzlichen Teaser-Boxen, die den Lesefluss stören.

Aber letztendlich ist es natürlich eine Frage des Geschmacks und des redaktionell möglichen Aufwands...

 

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