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Ganz entspannt durchs Internet surfen und trotzdem ständig
topaktuell informiert sein und jede Aktualisierung auf den
Lieblings-Websites mitbekommen? Wir erklären wie.
Hans muss nicht mehr selber surfen. Hans wird immer benachrichtigt,
wenn es etwas Neues gibt. Und das ganz ohne Spam-Mails! Sein
Geheimnis? Hans benutzt RSS. Was das ist?! RSS steht für
Really Simple Syndication. Was?! Nein, das ist nicht etwas
ein nerviger Postbote, der jeden Morgen an Hans Tür hämmert.
Es ist auch kein böses Virus, auch wenn es sich für
manchen User vielleicht so anhört. Und auch keine neue
Fluglinie. Nein. RSS ist die Internettechnik der Zukunft.
Der persönliche elektronische Postbote.
RSS wurde geschaffen, um Nachrichten von Internetportalen
auszustreuen, und hat sich inzwischen zu einem weit verbreiteten
Standard für den automatisierten Austausch von Nachrichten
und menschlicher Kommunikation entwickelt. Es wird überwiegend
in Weblogs und Diskussionsforen benutzt, aber auch in Wikis,
News-Seiten und anderen Formaten.
Glücksfarbe Orange
Hans ist glücklich. "Schon wieder das orangene
Bildchen!", freut er sich. Das -Symbol
steht für die RSS-Datei einer Website. Denn RSS ist ein
"Dialekt" der universellen Mark-up-Sprache XML,
die dazu dient, Informationen strukturiert darzustellen. Anders
als bei einer im Browser aufrufbaren Website, wird in einer
RSS-Datei die Information auf den Textinhalt reduziert und
logisch gekennzeichnet, so dass sie von Maschinen interpretierbar
ist. Diese Interpretierbarkeit hat den Vorteil, dass RSS-Feeds
zum Beispiel auch von PDA's oder Braille-Lesegeräten
interpretiert werden können. Auf diese Weise lässt
sich der Zugang zu Informationen im Web stark erweitern. Oft
enthält die RSS-Datei nicht den vollständigen Text,
sondern nur Anrisse.
Futterverwerter
Hans ist ein großer Fan von sämtlichen Weblogs,
vor allem "Schockwellenreiter"
und "Lyssas
Lounge". Selbst Lyssa, die nach eigener Aussage über
ein "nur begrenztes technisches Verständnis"
verfügt, hält RSS, ein relativ trockenes und kompliziertes
Thema, für "eine spannende technische Entwicklung."
Wer regelmäßig nach Nachrichten in verschiedenen
Quellen fischt, und außerdem gerne via Blog in fremder
Leute Leben stöbert, kann das dank RSS bequem tun - ohne
eine endlose Blogroll Klick für Klick abgrasen zu müssen.“
Lyssa hält die neue Internettechnik zwar nicht für
unentbehrlich, erkennt aber die vielen Vorteile von RSS: "Notwendig?
Zumindest halte ich es allgemein für wünschenswert
und für einen guten Leserservice, gerade für Webseitenbetreiber,
die ihre Inhalte regelmäßig aktualisieren. Man
sollte seine Leser hegen und pflegen und ihnen daher das Leben
so angenehm wie möglich machen. Ärgern kann man
sie genug mit dem eigentlichen Inhalt, aber an den sollten
sie so einfach wie möglich gelangen."
Hans liest auch gerne den "Spiegel Online" und
die "FAZ Online". Doch er hat keine Lust und keine
Zeit, mehrmals täglich nachzusehen, ob auf seinen Lieblingsseiten
etwas Neues steht. Deswegen hat er sich einen RSS-Reader (auch
Feed-Reader genannt) besorgt. Dieser kann nämlich RSS-Dateien
auslesen. Die Software überwacht über die RSS-Datei
jede Aktualisierung einer Website und zeigt die auf Wunsch
an. So erfährt Hans ganz aktuell, wenn in seinem Lieblingsweblog
ein neuer Eintrag erschienen ist.
Der Einsatz eines RSS-Readers spart dem Anwender Zeit, da er mehrere News- oder Weblog-Seiten abonnieren kann und die zugehörige Website nur aufruft, wenn ihn eine der im Reader angezeigten Entwicklungen besonders interessiert. Dadurch kann man die Sites seines Interesses schneller nach Aktualisierungen durchsuchen.
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