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Schreiben, Kommunizieren, Digitales Arbeiten - das sind
die Haupt-Anforderungen an Online-Journalisten. Wie diese
Themen an der Journalistenakademie in München vermittelt
werden, beschreibt Gabriele Hooffacker ihrem Beitrag zu unserer
Experten-Reihe.
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| Gabriele Hooffacker
ist Journalistin, Fachbuchautorin und Leiterin der
privaten Journalistenakademie München (Foto:
Journalistenakademie München / Montage: Roman
Mischel). |
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Umfassendes journalistisches Handwerk wird immer wichtiger
- das zeigt die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt: Wer
nicht nur eindimensional ausgebildet ist, nicht nur über
Spezialkenntnisse verfügt, sondern einen Überblick
über sein Fach hat, vielleicht sogar mehrmedial arbeiten
kann, der hat im gegenwärtigen Medienmarkt eine Chance.
Wer als Online-Journalist arbeiten will, darf keine Berührungsängste
haben - weder Menschen noch (digitalen) Medien gegenüber.
Er oder sie muss gewandt sein im persönlichen Gespräch,
am Telefon und selbstverständlich auch in der Online-Kommunikation.
Er oder sie recherchiert (online wie mit klassischen Mitteln),
trifft Kooperationspartner auf Messen und Meetings, organisiert,
schreibt schnell und sicher, arbeitet multimedial, redigiert
und bearbeitet digital, kommt mit der Technik klar, denkt
ökonomisch und versteht, unter Zeitdruck effektiv zu
arbeiten.
Eine Aus- oder Weiterbildung "Online-Journalismus"
muss also den Dreiklang
- Journalismus
- Social Skills
- Technik
vermitteln. Dabei ist es kein Zufall, dass Journalismus an
erster Stelle steht, gefolgt von den sozialen, den kommunikativen
Fähigkeiten. Wie muss Qualitätssicherung in der
Journalismus-Ausbildung aussehen, die diesen drei Kernbereichen
gerecht wird?
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